Josef-Eberle-Brücke in Rottenburg

Von der Idee zur Realität
– Energieeffizientes LED-Linienlicht

Die neue Josef-Eberle-Brücke ist ein wichtiges Bindeglied im wunderschönen mittelalterlichen Stadtkern von Rottenburg am Neckar. Die Konstruktion der Brücke schwingt sich als dreifeldriges Element aus Spannbeton elegant über den Fluss.
Der Brückenkörper besteht im Hauptfeld aus einer 60 cm dicken Spannbetonplatte. Zu den Brückenrändern und zu den Widerlagern hin verjüngt sich der Querschnitt. „Die sehr geringe Konstruktionshöhe für den Überbau der Brücke lässt sich durch die Verwendung von modernen Bautechnologien und Spannbeton mit hochfesten Betonen erreichen“, erläutert Herr Straub vom federführenden Ingenieurbüro Werner Sobek aus Stuttgart.

„Das Ergebnis am Gesamtbauwerk ist fantastisch“, bestätigt der Oberbürgermeister der Stadt Rottenburg in seiner Rede anlässlich der Einweihungsfeier am 26.06.2010 im Rahmen des Altstadtfestes. Tausende Besucher waren begeistert und flanierten den gesamten Abend  über die neue Fuss- und Radfahrerbrücke. „Die schlichte Eleganz beeindruckt“, so Wolfgang Brodbeck von der Gottlob Brodbeck GmbH & Co. KG aus Metzingen.


Projektdetails  
Auftraggeber: Stadt Rottenburg am Neckar
Ingenieurbüro: Werner Sobek Stuttgart
GmbH & Co. KG
www.wernersobek.com
Lichtplanung: FLASHAAR® LEDLight
GmbH & Co. KG
Hochbau: Gottlob Brodbeck
GmbH & Co. KG
www.g-brodbeck.de
Foto: P. Rainer Mozer
Realisierung: 2010
Produkt-Gruppe: IP 63

 

„Wir benötigen ein optisch ansprechendes Ambiente mit ausreichender Helligkeit für mehr Sicherheit“, so die Anforderungen der städtischen Vertreter an die Lichtgestaltung. Um so wenige Wartungsarbeiten wie möglich ausführen zu müssen, war daher ein besonders langlebiges Leuchtmittel gefragt, dessen Energieverbrauch zudem sehr sparsam sein sollte. „Die Herausforderungen für dieses Projekt sind anspruchsvoll, da durch den Fluss eine hohe Luftfeuchtigkeit gegeben ist und es sich zudem um ein Hochwassergebiet handelt. Jeder Lampenwechsel birgt die Gefahr, dass die Leuchten undicht werden“, erläutert Swen Flashaar weiter.
Ständig vorhandene Feuchtigkeit und Energieeffizienz waren die beiden zentralen Punkte, für die es bei der Installation einer neuen Beleuchtung im Handlauf der neuen  Fahrradbrücke in Rottenburg eine Lösung zu finden galt. „Die Breite der Brücke ist nicht unerheblich. wir müssen mit einer Sekundäroptik arbeiten, um bei minimalem Energieeinssatz eine optimale Ausleuchtung zu erhalten“, erklärt Swen Flashaar.

In enger Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Werner Sobek fiel die Wahl auf das NauticProfil® aus dem Hause FLASHAAR®. Ausschlaggebend dafür waren neben dem Plug & Play Montageprinzip, sowie das im System mitgeführte Flachkabel, welches nur eine elektrische Einspeisung in das Leuchtensystem an jedem Brückenkopf ermöglichte,  auch Wartungsarmut, Langlebigkeit und das bedeutende Energieeinsparpotenzial der verwendeten Leuchtdioden.

In mehreren detaillierten Lichtberechnungen und einem 1:1 Musteraufbau wurden alle notwendigen lichttechnischen Details für das NauticProfil®–System ermittelt. Das Ergebnis war klar:
  • Farbtemperatur warmweiss, 3000°K
  • 180 lm/m
  • Ausstrahlungswinkel 90°
  • Anstellwinkel des NauticProfil® im Handlauf 30°