Kloster Jakobsberg

Die Wallfahrtskirche „Zu den 14 Nothelfern“ erhält sparsames LED-Licht mit enormer Tiefenwirkung bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch.

Die Geschichte des Jakobsberges reicht weit zurück bis in die vorrömische Zeit. So lassen Funde von Werkzeug, Haus- und Arbeitsgeräten, die im Ockenheimer Heimatmuseum aufbewahrt werden, den Schluss auf eine Besiedlung bereits 4000 Jahre v. Chr. zu. In römischer Zeit kreuzten in Ockenheim, dem Ort am Fuße des Jakobsberges, römische Heerstraßen (von Trier nach Mainz und von Wörrstadt nach Bingen). Die älteste Urkunde über Ockenheim datiert im Jahr 823. Inmitten der weit ausladenden Flusslandschaft hat sich der Ort zu einer ansehnlichen Weinbaugemeinde entwickelt.

Im Jahr 1720 begründete der damalige Ockenheimer Pfarrer Blasius Caesar eine Wallfahrt zu Ehren der 14 heiligen Nothelfer auf dem Ockenheimer Berg, die sich rasch entwickelte. So wurden kaum 30 Jahre später an den Wallfahrtstagen bis zu 3000 Pilger gezählt. Die Gemeinde Ockenheim hatte zu dieser Zeit ca. 450 Einwohner.

Die Missionsbenediktiner und die Benediktinischen Schwestern des Eucharistischen Königs gehören zur großen Gemeinschaft von Mönchen und Nonnen, die die Regel des heiligen Benedikt neben der Heiligen Schrift als ihre Lebensgrundlage verstehen. Der heilige Benedikt lebte vor nahezu 1500 Jahren (480 bis 547). Durch langes und aufmerksames Suchen gereift, fasste er gegen Ende des Lebens seine eigene Lebenserfahrung in einer Klosterregel zusammen. Seine Gedanken sind heute noch von erstaunlicher Aktualität.

Zur Freude der Gemeinschaft konnte im Jahr 2008 die Kirche „Zu den 14 Nothelfern" umfassend renoviert werden. Prior Aurelian Feser suchte in Zusammenarbeit mit Wilfried Flashaar-Bloedorn eine ergänzende Akzentbeleuchtung zur Beleuchtung des einzigartigen Wandfreskos hinter dem Altarbereich.

Neben der gewünschten spirituellen Atmosphäre waren die Lesehilfe für den Zelebrierenden sowie die gleichmäßige Ausleuchtung des Wandfreskos zentrale Punkte bei der Aufgabenstellung.

„Es ging insbesondere darum, die vom Künstler gewählten einzigartigen Farben des Mosaiks farbecht herauszuarbeiten, um damit die Jesus Figur besonders erlebbar abzuzeichnen“, erläutert Wilfried Flashaar-Bloedorn.

„Wir möchten die Beleuchtung sehr gerne durchgehend anlassen“, ergänzt Prior Aurelian Feser.



Projektdetails  
Eigentümer: Kloster Jakobsberg
www.klosterjakobsberg.de
Realisierung: 2010
Technische Daten: 1x PowerSpot-Cube
4,8W, 3000°K, 10°/40°

1x PowerSpot-Cube
4,8W, 6500°K, 10°/40°

1x PowerSpot-Cube
4,8W, 3000°K, 20°

4x EngineLine Pinte 10
30W, 90° linear
Produkt-Gruppe:

 

In den beiden Wandnischen hinter dem Altar sind jeweils 2 Profile vom Typ EngineLine Pinta 10 bestückt mit warmweißen Leuchtdioden für die Grundbeleuchtung im Einsatz. Die verwendete COB-LED-Technik mit der Farbtemperatur 3000°K garantiert ein sehr hochwertiges weißes Licht mit ausgezeichneter Farbwiedergabe. Die 90° Linearlinsen sorgen für eine gezielte Lichtverteilung und garantieren gleichzeitig eine Endblendung für den Zelebrierenden.

In der Mitte der beidseitigen EngineLines wurde je ein PowerSpot-Cube angebracht, links in der Farbtemperatur 6500°K, rechts in der Farbtemperatur 3000°K. Bedingt durch eine hocheffiziente LED-Bestückung und die Wahl der differenzierenden Farbtemperaturen, kommt es zu einem besonderen Tiefeneffekt auf dem Mosaik und damit zu einer besonderen Erlesbarkeit (Aura) der Jesus-Figur.

Ein zusätzlicher PowerSpot-Cube bestückt mit warmweißen Powerleds, befestigt im Sturz über dem Stuhl des Zelebrierenden, erzeugt das notwendige Leselicht, insbesondere bei gedimmten Lichtstimmungen.